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‚Seed Money‘ für Projekte im Bereich der Geschlechterforschung

Aus den Mitteln des Interdisziplinären Zentrums Geschlechterforschung, dessen Aufgaben das Margherita-von-Brentano-Zentrum übernommen hat, werden Fördermittel für die Anschubfinanzierung von innovativen Projekten aus dem Bereich der Geschlechterforschung ausgeschrieben. Informationen zu Projekten aus den vorherigen Ausschreibungen finden Sie HIER.

Aktuell werden Projekte in zwei Förderlinien finanziert:

Mit dieser Förderungsinitiative fördert das MvBZ die Planung und Durchführung von Veranstaltungen, die die Entwicklung und Diskussion neuer wissenschaftlicher Ideen und innovativer Forschungsperspektiven im Bereich der Geschlechterforschung zum Ziel haben. Die Veranstaltungen sollten interdisziplinär und international ausgerichtet sein. Kooperation zwischen Wissenschaftler*innen verschiedener Einrichtungen bzw. Disziplinen und eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktorand*innen und Postdoktorand*innen) sind erwünscht.

Das MvBZ ermutigt mit dieser Initiative auch dazu, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente des wissenschaftlichen Austauschs zu erproben. Die Förderung ist im Bereich der Geschlechterforschung themenoffen. Gefördert werden Symposien, Workshops und Konferenzen ebenso wie digitale Formate.

Detaillierte Informationen und Voraussetzungen für die Bewerbung für Förderlinie 1:

  • Antragsberechtigt sind Promovierende, Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Hochschullehrer*innen an der Freien Universität Berlin. Anträge von mehreren Wissenschaftlern*innen sind ebenfalls möglich.
  • Vergeben werden Anschubförderungen in Höhe von bis zu 5.000 Euro

Mit dieser Förderinitiative unterstützt das MvBZ Studierende und Wissenschaftler*innen dabei, sich mit ihrer wissenschaftlichen Expertise gesellschaftlich zu engagieren und dabei neue Formen von Wissenschaftskommunikation zu erproben. Gefördert werden Vorhaben, die nicht nur Wissenschaft und Forschung allgemein verständlich und zugänglich machen, sondern auch solche, die der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, mit eigenen Impulsen und Anregungen zu wissenschaftlichen Debatten beizutragen. Ermutigt wird auch die Kooperation mit privaten oder institutionellen Partner*innen aus der Zivilgesellschaft sowie mit professionellen Wissenschaftskommunikator*innen (z.B. Pressestellen, spezialisierten Agenturen, erfahrenen Profis, Lehrenden in entsprechenden Studiengängen).

Folgende Maßnahmen sind möglich:

  • Innovative und kreative Maßnahmen zur Verbesserung von Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer;
  • Formate, die eine Weiterentwicklung der Methoden von Wissenschaftskommunikation in bestehenden Projekten erproben. Darunter fallen u.a. folgende Vorhaben: partizipatorische, dialog- und beteiligungsfördernde Formate wie Labs, Science Slams, Podcasts, Citizen-Science-Vorhaben, Ausstellungen, Mitmachaktionen, Filme, Entwicklung von Lernmaterialien, Spieleentwicklung, Blogs oder Social-Media-Formate.

 

Detaillierte Informationen und Voraussetzungen für die Bewerbung für Förderlinie 2:

  • Antragsberechtigt sind fortgeschrittene Studierende, Promovierende, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Hochschullehrer*innen an der Freien Universität Berlin. Anträge von mehreren Forschenden im Verbund sind ebenfalls möglich.
  • Anträge, die durch Studierende erfolgen, müssen an eine Lehrveranstaltung angebunden sein.
  • Vergeben werden Anschubförderungen in Höhe von bis zu 2.500 Euro. 

- Die Bereitschaft zur Kooperation mit dem Margherita-von-Brentano-Zentrum wird erwartet. Das MvBZ wird die Planung, Durchführung und Bekanntmachung der Veranstaltung bzw. der Aktivitäten aktiv unterstützen.

- Nach Ablauf des Förderungszeitraums ist ein Nachweis über die Ausgabe der Mittel und ein kurzer Bericht vorzulegen.

- Für weitere Informationen bzw. Antragsberatung können sich Interessierte an Dr. Sabina García Peter wenden: sabina.garcia.peter@fu-berlin.de

  • Einreichung

Bitte kontaktieren Sie im Vorfeld der Bewerbung Dr. Sabina García Peter (sabina.garcia.peter@fu-berlin.de), um Ihr Vorhaben und Ideen zu besprechen. 

Folgende Unterlagen sind für die Bewerbung einzureichen: allgemein verständliches Exposé für das geplante Projekt (in deutscher oder englischer Sprache) im Umfang von max. 5 Seiten, Liste der beteiligten Wissenschaftler*innen, Zeit-, Arbeits- und Finanzplanung, Angaben zu Kooperationen im Bereich Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin sowie mit dem Margherita-von-Brentano-Zentrum, Lebenslauf und Qualifikationsnachweise der Antragsteller*innen.

  •  Adresse

Die Anträge sollten in elektronischer Form mit allen Unterlagen (als PDF) geschickt werden an: bewerbungen@mvbz.fu-berlin.de.

  • Termine

Anträge können jederzeit eingereicht werden. Eine Auswahl erfolgt zweimal pro Jahr: jeweils Mitte Juni und Mitte Dezember. Die Entscheidung zum Antrag wird innerhalb von max. 5 Wochen nach Abgabefrist mitgeteilt. Ab dem Zeitpunkt der Bewilligung besteht eine maximale Laufzeit der Förderung von einem Jahr. Bis dahin sollen die Mittel verausgabt und das Projekt abgeschlossen sein.

  • Auswahl:

Über die eingereichten Anträge entscheidet das Projektteam Forschung am Margherita-von-Brentano-Zentrum (ehemals Vorstand des Interdisziplinären Zentrums Geschlechterforschung) ggf. unter Hinzuziehung externer Gutachten.

1. Auswahlrunde März 2021

Förderlinie 1:

Projekt: Conference Women’s Rights and Global Adaptations of Shakespeare

Förderlinie 2:

Projekt: Researching the Internet as a gendered space. Digital ethnography for the study of female oppression and resistance

  • Andrey Dmitriev, Veronika Haluch, Nicole Malodobry, Lidia Mgebrishvili, Franziska Pullmann (Masterstudiengang Osteuropastudien)

Projekt: Queer (Research) in Russia & Poland

2. Auswahlrunde Juni 2021

Förderlinie 2:

  • Johanna Fuchs, Rebecca Wandke, Lara Lorenz und Hannah Katharina Kiennen (Fachschaftsinitiative Gender, Intersektionalität und Politik / Studierende des MA Gender, Intersektionalität und Politik)

Projekt: Studentische Plattform der Wissenschaftskommunikation auf Basis des Seminars „Das Etc. der Intersektionalität – Theorie und Praxis weiterdenken“

3. Auswahlrunde Dezember 2021

Förderlinie 1:

  • Barbara Orth (Institut für Geographische Wissenschaften, AG Globalisierung, Transformation, Gender) 

Projekt:  Fachtagung Feministische Geographien

  • Wikke Jansen (Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies) 

Projekt: Online-Konferenz: Queer(ing) religion: transnational perspectives on gender and sexual diversity in religious communities and texts (tbc)

Förderlinie 2:

  • Alexandra Brecht (Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Charité – Universitätsmedizin Berlin) 

Projekt: Partizipative Forschung „Belastungen, Ressourcen und Bedürfnisse von trans*, gender-nonkonformen und nichtbinären Jugendlichen und ihren Eltern“

4. Auswahlrunde März 2022

Förderlinie 1:

Projekt: Sommerakademie feministische Rechtswissenschaft 2022

Projekt: Workshop-Lab „Exploring and Narrating Violence: the Contribution of Artistic Practices and Research from Latin America and Beyond“

Förderlinie 2:

Projekt: Eventually Walk the Talk: Fostering Research on the Intersection of Women’s Entrepreneurship and Digital Innovation by Initiating a “Hello Diversity!” Podcast and Paper-thon

5. Auswahlrunde Juni 2022

Förderlinie 1:

Projekt: International Research Workshop “Gender Economics“ 

Förderlinie 1+2:

Projekt: "Gender awareness and visibility in communication toward food Justice"