Monographien 1985–2002

Band 57
Katharina Poggendorf-Kakar: Hindu-Frauen zwischen Tradition und Moderne. Stuttgart und Weimar: Metzler 2002.

Während sich die wissenschaftliche Beschäftigung mit weibliche Religiosität häufig darin erschöpft, Frauen keine religiösen Interessen außerhalb ihres familiären Rahmens zuzugestehen, gibt das vorliegende Buch neue Einblicke und die Vielfalt und Komplexität religiöser Anschauungen und Praktiken hinduistischer Frauen in Indien. Anhand eindrucksvoller Beispiele werden die gelebten Traditionen von Frauen in den Vordergrund gerückt und die Wechselwirkungen von Identität und religiösen Normen und Werten hervorgehoben beispielsweise anhand des populären Hindi-Films, mit Veränderungen weiblicher Fastenpraktiken oder der Hinwendung von Frauen zu fundamentalistischen Bewegungen der Gegenwart. Der Autorin gelingt es, mit einer Fülle empirischen Materials die unterschiedlichen Reaktionen von Frauen auf Modernisierung- und Globalisierungsprozesse darzustellen und die gesellschaftlichen Wandlungsprozess; im städtischen Milieu auf ihre religiöse Lebenswelt zu beziehen.

Band 56
Natascha Ueckmann: Frauen und Orientalismus. Reisetexte französischsprachiger Autorinnen des 19. und 20. Jahrhunderts. Stuttgart und Weimar: Metzler 2001.

In der französischen Literaturgeschichte tauchen – im Vergleich zu reisenden Männern – verblüffend wenig reisende Frauen auf. Dabei handelt es sich doch keineswegs um Einzelerscheinungen. Mehr als 200 Texte von rund 80 Schriftstellerinnen, die während des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ihre als abenteuerlich empfundenen Orienterlebnisse in Reiseberichten, Autobiografien, Tagebüchern, Romanen oder Briefen festgehalten haben, konnte die Autorin in der vorliegenden Studie zusammentragen. In Abgrenzung zum bislang favorisierten Emanzipationsdiskurs versteht sich diese Untersuchung als kritische Auseinandersetzung mit der bisherigen Frauenreiseforschung und plädiert für einen differenzierten Umgang mit dem Thema ”reisende Frauen”. Dabei vertritt die Autorin den Standpunkt, daß die Bedeutung, die der (Re-)Produktion von Ungleichheitsideologien wie Sexismus, Rassismus und Klassenhierarchie in den Texten reisender Frauen zukommt, oft nicht ausreichend untersucht wird. Das Gender-Konzept gerät ins Kreuzfeuer der Kritik, wenn es um Kategorien der Differenz wie Klasse, kulturelle oder ethnische Zugehörigkeit erweitert wird. Statt die Texte vornehmlich unter Leitbegriffen wie Emanzipation und Befreiung schönfärbend zu lesen, plädiert die Autorin für eine Problematisierung weiblicher Mittäterschaft am europäischen Kolonialismus.

Band 55
Constanze Jaiser: Poetische Zeugnisse. Gedichte aus dem Frauenkonzentrationslager Ravensbrück 1939–1945. Stuttgart und Weimar: Metzler 2000.

Die Arbeit stellt einen Beitrag zur Erforschung der sogenannten Literatur des Holocaust dar. Sie macht eine große Anzahl bislang unbekannter Texte aus dem Konzentrationslager Ravensbrück erstmals einer Öffentlichkeit zugänglich. Die an Motiven wie an der poetischen Form ansetzende Untersuchung der Gedichte kommt zu dem Ergebnis, daß die Texte nur in ihrer Einheit von Form und Inhalt und dabei vor allem in ihrer Oralität verstanden werden können. Davon ausgehend müssen die Gedichte als poetische Zeugnisse bezeichnet werden, die einen Identitätsersatz sowie einen Ort des Gedenkens an die Toten darstellen. Sie bezeugen die Zerstörung von Individualität und Identität. Durch die poetische Form gelingt es, den Vorgang des Bezeugens, der immer eines zum Zeugnis fähigen Ich sowie eines Gegenübers bedarf, zu initiieren, und zwar indem das Gedicht die Funktion eines symbolischen Ich einnimmt. Dieses symbolische Ich ermöglicht es auf paradoxe Weise, die Erfahrung unaufhaltsam fortschreitender Vernichtung zunächst im autokommunikativen Akt des Verfassens, dann aber auch im (lauten) sprechenden Nachvollzug zu benennen, Zeugnis der eigenen Ichzerstörung abzulegen und gleichwohl für Momente ins Gedicht zu bannen und damit abzuwehren. Aus dieser vorrangigen Zeugnisfunktion der Gedichte aus Ravensbrück leitet die Autorin hermeneutische Überlegungen für den Umgang mit Lyrik aus Konzentrationslagern ab. Diese Gedichte sind weder als autonome Kunstwerke noch als Historie dokumentierende Quellen einzuordnen. Vielmehr handelt es sich um autobiographische Zeugnisse zerstörter und dennoch unzerstörbarer Menschlichkeit. In ihnen wird der Atem derjenigen hörbar, die die Reste eines noch lebenden Ich, das um die Toten trauert und das sich nach Lebendigkeit sehnt, für die Zukunft gegenwärtig halten will.

Band 54
Sylvia Nagel: Spiegel der Geschlechterdifferenz: Frauendidaxen im Frankreich des späten Mittelalters. Stuttgart und Weimar: Metzler 2000.

Reden und Schreiben sind nicht geschlechtsneutral, sondern reflektieren geschlechtsspezifische Erfahrungen und Vorstellungen. Bereits in Frauendidaxen des 14. und 15. Jahrhunderts ist die Differenz der Geschlechter Bestandteil der Anweisungen. Die in dem vorliegenden Band behandelten drei Werke – der "Livre du Chevalier de la Tour Landry", der "Ménagier de Paris" und Christine de Pizans "Livre des Trois Vertus" – sind in großer zeitlicher Nähe entstanden und beinhalten vergleichbare standesspezifische und geschlechtstypische Ratschläge für Frauen. Die beiden Werke aus männlicher Feder konzentrieren sich auf die für ihren Stand relevanten christlichen Tugenden und den Gehorsam gegenüber dem Ehemann. Christine de Pizan weitet in ihrem "Livre des Trois Vertus" dagegen zum einen ihren Adressatinnenkreis aus, indem sie alle weiblichen Stände anspricht. Zum anderen geht es ihr darum, ihre Leserinnen für alle Lebensbereiche kompetent zu machen. Die Arbeit untersucht die Interdependenz der in den drei Texten erkennbaren männlich dominanten und weiblich unterdrückten Kultur und deren Ausprägungen als kulturelle und soziale Erscheinungen. Gezeigt wird, daß Christine de Pizan mit ihren Vorstellungen von weiblichen Tätigkeitsfeldern sowie Handlungs- und Sprachmöglichkeiten von Frauen in ihrer Zeit eine herausragende Stellung in der didaktischen und französischen Literatur einnimmt.

Band 53
Elisabeth Wilhelmine Strauß: Die Arithmetik der Leidenschaften. Margaret Cavendishs Naturphilosophie. Stuttgart und Weimar: Metzler 1999.

Margaret Cavendish (1623–1673) ist in der Wissenschaftsgeschichte vor allem bekannt als enfant terrible der Londoner Gesellschaft, bizarr in Phantasie und Kostüm, penetrant in ihrem Anspruch auf Teilhabe am wissenschaftlichen Diskurs, skandalös in ihrem Streben nach unsterblichem Ruhm. Unbeachtet blieben ihre naturphilosophischen Spekulationen, die sie in kostbaren Ausgaben drucken ließ und kühn an berühmte Philosophen ihrer Zeit verschickte. Im vorliegenden Band wird der Versuch unternommen, die Naturphilosophie von Margaret Cavendish zu rekonstruieren und den Ort ihres Denkens im Horizont ihrer Zeit zu bestimmen. Es zeigt sich, daß Margaret Cavendish auch in ihrer Philosophie eine Unzeitgemäße war: Ihren ersten Entwurf, eine atomistisch-mechanistische Naturtheorie, veröffentlichte sie, als ähnliche Konzeptionen in einer kleinen Gruppe avantgardistischer Philosophen und virtuosi noch im geheimen diskutiert wurden. Und während ihre Zeitgenossen noch um die Etablierung dieser neuen Philosophie kämpften, entdeckte sie darin ein Machtverhältnis: die Macht des Menschen über die Natur. Dagegen entwickelte sie ein Organismusmodell, das von einer beseelten, aktiven Materie ausging, und versuchte damit in heute wieder aktueller Weise, die Würde der Natur neu zu begründen.

Band 52
Christine Kanz: Angst und Geschlechterdifferenzen. Ingeborg Bachmanns »Todesarten«-Projekt in Kontexten der Gegenwartsliteratur. Stuttgart und Weimar: Metzler 1999.

Frauen sind ängstlich, Männer mutig. Diese Vorstellung gehört zu den Stereotypen, mit denen in unserer Kultur die Differenzen zwischen den Geschlechtern festgelegt werden. Die angstbesetzte Frau ist noch in der Gegenwartsliteratur ein auffällig zentrales Thema gerade auch solcher Schriftstellerinnen, die eigentlich dafür bekannt sind, stereotype Geschlechterdifferenzierungen eher zu unterlaufen. Im Mittelpunkt der Studie steht Ingeborg Bachmanns Todesarten-Projekt in seiner 1995 neu vorgelegten Edition, die auf allen zur Zeit bekannten Überlieferungsträgern beruht. Sie ist somit nicht nur eine der ersten, die sich ausführlich mit dieser zum Teil stark veränderten Textgrundlage auseinandersetzt, sondern sie greift mit der Frage nach der Bedeutung von Angst in kulturellen Konstruktionen von Geschlechterdifferenzen auch eine Fragestellung auf, die von der Bachmann-Forschung bislang unbeachtet blieb. Doch berücksichtigt die Verfasserin auch zahlreiche andere Textbeispiele aus der Gegenwartsliteratur seit den siebziger Jahren, u.a. von Anne Duden, Christa Wolf, Monika Maron, Christoph Hein, Max Frisch, Botho Strauß, Christoph Geiser, Anna Mitgutsch, Ulla Hahn, Elfriede Jelinek, Friederike Kretzen, Ilma Rakusa. Diese Studie geht erstmals der Angst als einem distinktiven Merkmal in der Geschichte der Polarisierung von Geschlechtscharakteren nach. Neben der Frage, ob oder inwiefern die literarischen Texte eine jeweils eigene 'Ästhetik der Angst' entwickeln, steht eine Untersuchung der sich wechselseitig bedingenden Gegenstände und Ursachen der literarisierten Frauenängste im Zentrum. Mit einem Blick auf die stoff- und motivgeschichtlich rekonstruierbaren Ängste des Mannes vor dem 'Weiblichen' wird darüber hinaus nachvollziehbar, daß das bis heute fortwirkende Vernunftprogramm der Aufklärung auch gegen das unheimliche und bedrohliche 'Weibliche' gerichtet war. Die Verfasserin lenkt mit der Beschreibung ängstlicher Männer und mutiger Frauen sowie mit der Frage nach Bewältigungsmustern von Angst das Frageinteresse schließlich auf alternative Gender-Konzepte in der Gegenwartsliteratur.

Band 51
Sigrid Nieberle: FrauenMusikLiteratur. Deutschsprachige Autorinnen im 19. Jahrhundert. Stuttgart und Weimar: Metzler 1999.

"Die Musik gehört der weiblichen Seele zu", schreibt Jean Paul 1806 und formuliert damit prägnant die für das gesamte 19. Jahrhundert gültige Verknüpfung der 'anderen Sprache' mit dem 'anderen Geschlecht'. Texte von Heinse, Wackenroder, Brentano, Kleist, E.T.A. Hoffmann u.a. variieren diesen Konnex von Musik und Weiblichkeit in der romantischen Musikliteratur und prägen damit einen literarischen Paradigmenwechsel, der bis in die Gegenwart zu verfolgen ist. Wie aber gehen Schriftstellerinnen mit diesen Entwürfen von Weiblichkeit um? Wie verfahren sie in ihren eigenen Texten über Musik und musikalisches Leben? Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich erstmals mit den Fragen nach dem Zusammenhang von Musik und Geschlechterdifferenz in Texten von Autorinnen, die sich zum Teil gegen die männlichen Festschreibungsstrategien der weiblichen musikalischen Seele wenden, zum Teil aber auch diese Muster selbst affirmieren und fortschreiben. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen ausgewählte Lehrbriefe, Erzählungen und Romane von Dorothea Schlegel, Nina d'Aubigny von Engelbrunner, Caroline Auguste Fischer, Bettina von Arnim, Annette von Droste-Hülshoff, Fanny Lewald, Johanna Kinkel, Elise Polko und Marie von Ebner-Eschenbach. Sie alle hatten eine fundierte musikalische Ausbildung erfahren, die jedoch nicht zu einer professionellen Musikausübung im öffentlichen Leben führte, sondern in eine literarische Produktivität mündete und auf diese Weise in deren Texte einging.

Band 50
Linda Guzzetti: Venezianische Vermächtnisse. Die soziale und wirtschaftliche Situation von Frauen im Spiegel spätmittelalterlicher Testamente. Stuttgart und Weimar: Metzler 1998.

Band 49
Karolina Dorothea Fell: Kalkuliertes Abenteuer. Reiseberichte deutschsprachiger Frauen (1920–1945). Stuttgart und Weimar: Metzler 1998.

Band 48 (jetzt online als pdf Datei verfügbar)
Elke Brüns: außenstehend, ungelenk, kopfüber weiblich. Psychosexuelle Autorpositionen bei Marlen Haushofer, Marieluise Fleißer und Ingeborg Bachmann. Stuttgart und Weimar: Metzler 1998.

Band 47
Silvia Lange: Protestantische Frauen auf dem Weg in den Nationalsozialismus. Guida Diehls Neulandbewegung 1916 – 1935. Stuttgart und Weimar: Metzler 1998.

Band 46
Rotraut von Kulessa: Françoise de Grafigny: Lettres d'une Péruvienne. Interpretation, Genese und Rezeption eines Briefromans aus dem 18. Jahrhundert. Stuttgart und Weimar: Metzler 1997.

Band 45
Michaela Prinzinger, Michaela: Mythen, Metaphern und Metamorphosen. Weibliche Parodie in der zeitgenössischen griechischen Literatur. Stuttgart und Weimar: Metzler 1997.

Band 44
Burchard, Anja: Blaustrumpf – Modestudentin – Anarchistin? Deutsche und russische Medizinstudentinnen in Berlin 1896 – 1918. Stuttgart und Weimar: Metzler 1997.

Band 43
Ursula Röper: Mariane von Rantzau und die Kunst der Demut. Frömmigkeitsbewegungen und Frauenpolitik in Preußen unter Friedrich Wilhelm IV. Stuttgart und Weimar: Metzler 1997.

Band 42
Cornelia Plume: Heroinen in der Geschlechterordnung. Weiblichkeitsprojektionen bei Daniel Casper von Lohenstein und die Querelle des Femmes. Stuttgart und Weimar: Metzler 1996.

Band 41
Susanne Opfermann: Diskurs, Geschlecht und Literatur. Amerikanische Autorinnen des 19. Jahrhunderts. Stuttgart und Weimar: Metzler 1996.

Band 40
Susanne Kord: Sich einen Namen machen. Anonymität und weibliche Autorschaft 1700 – 1900. Stuttgart und Weimar: Metzler 1996.

Band 39
Kristin Hoesch: Ärztinnen für Frauen. Kliniken in Berlin 1877 – 1914. Stuttgart und Weimar: Metzler 1995.

Band 38
Renate Kroll, Margarete Zimmermann (Hg.): Feministische Literaturwissenschaft in der Romanistik. Theoretische Grundlagen – Forschungsstand – Neuinterpretationen. Stuttgart und Weimar: Metzler 1995.

Band 37
Sabine Schmitt: Der Arbeiterinnenschutz im Deutschen Kaiserreich. Zur Konstruktion der schutzbedürftigen Arbeiterin. Stuttgart und Weimar: Metzler 1995.

Band 36
Bärbel Zühlke: Christine de Pizan in Text und Bild. Zur Selbstdarstellung einer frühhumanistischen Intellektuellen. Stuttgart und Weimar: Metzler 1994.

*Band 35
Anne Meckel: Animation – Agitation. Frauendarstellungen auf der "Großen Deutschen Kunstausstellung" in München 1937 – 1944. Weinheim: Deutscher Studien Verlag 1993.

Band 34
Elfi Bettinger: Das umkämpfte Bild. Zur Metapher bei Virginia Woolf. Stuttgart und Weimar: Metzler 1993.

Band 33
Susanne Wittern: Frauen, Heiligkeit und Macht. Lateinische Frauenviten aus dem 4. bis 7. Jahrhundert. Stuttgart und Weimar: Metzler 1994.

*Band 32
Bärbel Schöler-Macher: Die Fremdheit der Politik. Erfahrungen von Frauen in Parteien und Parlamenten. Weinheim: Deutscher Studien Verlag 1994.

*Band 31
Beate Ziegeler: Weibliche Ärzte und Krankenkassen. Anfänge ärztlicher Berufstätigkeit von Frauen in Berlin 1893 – 1935. Weinheim: Deutscher Studien Verlag 1993.

Band 30
Anne Stürzer: Das wiedergefundene Zeitstück von Frauen. Ein vergessenes Kapitel der Theatergeschichte zwischen Weimarer Re-publik und Nachkriegszeit. Stuttgart: Metzler 1993.

Band 29
Christine Garbe: Die 'weibliche' List im 'männlichen' Text. Jean-Jacques Rousseau in der feministischen Kritik. Stuttgart: Metzler 1992.

Band 28
Gudrun Kohn-Waechter: Das Verschwinden in der Wand. Destruktive Moderne und Wider-spruch eines weiblichen Ich in Ingeborg Bach-manns Roman "Malina". Stuttgart: Metzler 1992.

Band 27
Susanne Kord: Ein Blick hinter die Kulissen. Deutschsprachige Dramatikerinnen im 18. und 19. Jahrhundert. Stuttgart: Metzler 1992.

Band 26
Hannelore Scholz: Widersprüche im bürgerlichen Frauenbild. Zur ästhetischen Reflexion und poetischen Praxis bei Lessing, Friedrich Schlegel und Schiller. Deutscher Studien Verlag 1992.

*Band 25
Edith Glaser: Hindernisse, Umwege, Sackgassen: Die Anfänge des Frauenstudiums am Beispiel der Universität Tübingen. Weinheim: Deutscher Studien Verlag 1992.

Band 24
Gabriele Czarnowski: Das kontrollierte Paar. Ehe- und Sexualpolitik im Nationalsozialismus. Weinheim: Deutscher Studien Verlag 1991.

*Band 23
Brigitte Heymann: Textform und weibliches Selbstverständnis. Die Romane von Hélène Cixous und Chantal Chawaf. Weinheim: Deutscher Studien Verlag 1991.

*Band 22
Hui-wen von Groeling-Che: Frauenhochschulbildung in China (1907–1937). Zur Geschichte der Yanjing-Universität in Beijing. Weinheim: Beltz 1990.

Band 21
Anita Runge, Lieselotte Steinbrügge (Hg.): Die Frau im Dialog. Studien zu Theorie und Geschichte des Briefs. Stuttgart: Metzler 1992.

Band 20
Bettina Baumgärtel: Angelika Kauffmann (1741–1807). Bedingungen weiblicher Kreativität in der Malerei des 18. Jahrhunderts. Weinheim: Beltz 1990.

*Band 19
Carola Schumann, Carola: Verdienstvolle Scheidungshilfe. Die anwaltliche Praxis des reformierten Familienrechts. Weinheim: Beltz 1989.

Band 18
Dagmar Reese: Straff, aber nicht stramm – herb, aber nicht derb. Zur Vergesellschaftung von Mädchen durch den Bund Deut-scher Mädel im sozialkulturellen Vergleich zweier Milieus. Weinheim: Beltz 1989.

*Band 17
Inge Baxmann: Die Feste der Französischen Revolution. Inszenie-rung von Gesellschaft als Natur. Weinheim: Beltz 1989.

Band 16
Ulla Bock: Androgynie und Feminismus. Frauenbewegung zwischen Institution und Utopie. Weinheim: Beltz 1988.

*Band 15
Maria Henriette Abel: Vergewaltigung. Stereotypen in der Rechtsprechung und empirische Befunde. Weinheim: Beltz 1988.

Band 14
Maria E. Müller (Hg.): Eheglück und Liebesjoch. Bilder von Liebe, Ehe und Familie in der Literatur des 15. und 16.Jahrhunderts. Mit Beiträgen von H.-J. Bachorski, J. Eming, H. Fischer, U. Gaebel, K. Heidemann, E. Kartschoke, M.E. Müller, H. Pleiy und M. Stede. Weinheim: Beltz 1988.

Band 13
Rose-Maria Gropp: Lou Andreas-Salomé mit Sigmund Freud. Grenzgänge zwischen Literatur und Psychoanalyse. Weinheim: Beltz 1988.

Band 12
Hanna Hacker: Frauen und Freundinnen. Studien zur "weiblichen Homosexualität" am Beispiel Österreich 1870-1938. Weinheim: Beltz 1987.

Band 11
Lieselotte Steinbrügge: Das moralische Geschlecht. Theorien und literarische Entwürfe über die Natur der Frau in der französischen Aufklärung. Weinheim: Beltz 1987. 2. Aufl. Stutt-gart: Metzler 1992.

Band 10
Dorothea Mey: Die Liebe und das Geld. Zum Mythos und zur Lebenswirklichkeit von Hausfrauen und Kurtisanen in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Frankreich. Weinheim: Beltz 1987.

Band 9
Christine Bange: Die zurückgewiesene Faszination. Zeit, Tod und Gedächtnis als Erfah-rungskategorien bei Baudelaire, Benjamin und Marguerite Duras. Weinheim: Beltz 1987.

Band 8
Roswitha Burgard: Mißhandelte Frauen: Verstrickung und Befreiung. Eine Untersuchung zur Überwindung von Gewaltverhältnissen. Weinheim: Beltz 1985.

Band 7
Herrad-Ulrike Bussemer: Frauenemanzipation und Bildungsbürgertum. Sozialgeschichte der Frauenbewegung in der Reichsgründungszeit. Weinheim: Beltz 1985.

*Band 6
Erica Mahr: Menstruationserleben. Eine medizinpsychologische Untersuchung. Weinheim: Beltz 1985.

Band 5
Claudia Opitz: Frauenalltag im Mittelalter. Biographien des 13. und 14.Jahrhunderts. Weinheim: Deutscher Studien Verlag, 3.Aufl. 1991.

Band 4
Beatrix Borchard: Robert Schumann und Clara Wieck. Bedingungen künstlerischer Arbeit in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Weinheim: Beltz 1985.

Band 3
Heike Klapdor-Kops: Heldinnen. Die Gestaltung der Frauen im Drama deutscher Exilautoren 1933-1945. Weinheim: Beltz 1985.

Band 2
Ulrike Scholvin: Döblins Metropolen. Über reale und imaginäre Städte und die Travestie der Wünsche. Weinheim: Beltz 1985.

Band 1
Ingrid Biermann, Christiane Schmerl, Lindy Ziebell: Leben mit kurzfristigem Denken. Eine Untersuchung zur Situation arbeitsloser Akademikerinnen. Weinheim: Beltz 1985.


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