GenderOpen – ein Repositorium für die Geschlechterforschung
Das Repositorium GenderOpen ist eine Open-Access-Infrastruktur, auf der Publikationen und andere Wissensbestände der Geschlechterforschung dauerhaft frei zugänglich gemacht und nachhaltig gesichert werden. Mittlerweile stellt GenderOpen über 3700 Publikationen zur Verfügung, die überwiegend auch frei weitergenutzt werden können.
Das Repositorium ermöglicht es, Veröffentlichungen im Feld der Geschlechterforschung aufzufinden, mithilfe weniger Klicks einzusehen und mit ihnen zu arbeiten. Autor*innen bietet es die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Geschlechterforschung öffentlich zugänglich zu machen und damit schneller und zielgerichteter in den Fokus der wissenschaftlichen Aufmerksamkeit zu rücken.
GenderOpen ist ein Projekt des MvBZ und des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterforschung der Humboldt-Universität Berlin. Das Hosting des Repositoriums liegt bei der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin.
Entwicklung von GenderOpen
Gestartet ist das GenderOpen-Repositorium als ein Verbundprojekt der drei universitären Geschlechterforschungszentren Berlins. Es wurde im Rahmen eines DFG-Projektes (Laufzeit 1.10.2016 bis 31.10.2019) aufgebaut und am 4. Dezember 2017 freigeschaltet. Das DFG-Projekt wurde von Dr. Anita Runge, Margherita-von-Brentano-Zentrum an der Freien Universität, Dr. Karin Aleksander, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität sowie Prof. Dr. Sabine Hark, Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Technischen Universität, geleitet. Von 2022 bis 2025 förderte die Berlin University Alliance die Weiterentwicklung des Angebotes. Die Projektleitung lag bei Dr. Heike Pantelmann, Geschäftsführerin des Margherita-von-Brentano-Zentrums.
Weiterentwicklung im Rahmen des FID Gender
Aktuell arbeiten wir daran, GenderOpen in das Angebot des FID Gender einzubinden und so als zentrale Open-Access-Infrastruktur für die Geschlechterforschung noch sichtbarer zu machen. Diese Weiterentwicklung wird im Rahmen des FID von der Deutschen Forschungsgemeischaft finanziert. Zudem werden die Bestände von GenderOpen ständig ausgebaut und weiterentwickelt. Dazu kooperieren wir mit zahlreichen Institutionen der Geschlecherforschung, Verlagen und Herausgeber*innen von Fachzeitschriften und Buchreihen, sowie mit Autor*innen, die ihre Arbeiten zur Verfügung stellen.
→ Weitere Informationen finden Sie unter: https://blog-genderopen.de/
→ Stöbern und veröffentlichen Sie auf https://genderopen.de/
