Forschung und Forschungsentwicklung

Der Bereich Forschung und Forschungsentwicklung befindet sich derzeit im Aufbau. Geplant sind inter- und transdisziplinäre Projekte oder Verbünde, an denen Geschlechterforscherinnen und -forscher aus verschiedenen Fachbereichen beteiligt sind. Zudem ist beabsichtigt, internationale Projekte mit dem Ziel aufzubauen, Geschlechterforschung in europäischen und in außereuropäischen Kontexten zu vernetzen.

Zukünftige Themenschwerpunkte

  • Transnationale, transregionale und transkulturelle Geschlechterverhältnisse

  • Körper, Sexualitäten, Biopolitik

  • Digitale Öffentlichkeit(en) und Geschlechterordnungen

  • Subjektivität, Macht, Emotionen und Affekte

  • Feministische Theorie, Theorien zu Diversity/Intersectionality

Aktuelle Projekte

Forschung zum Nachlass von Margherita von Brentano

Der Nachlass Margherita von Brentanos liegt in der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin. Die Rechte am Nachlass liegen bei den Stiefkindern von Brentanos, Tanya und Ethan Taubes, die in den USA leben. Der Nachlass war im Zusammenhang mit der zweibändigen werkbiographischen Ausgabe zu Margherita von Brentano bereits einmal durchgesehen und auch zum größten Teil aufgelistet, jedoch nicht vollständig in Kalliope, dem Handschriftenkatalog der Staatsbibliothek aufgenommen worden.

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DFG-Projekt „Herkunft und Zugehörigkeit. Konzepte von Fortpflanzung, Abstammung und Verwandtschaft in Naturphilosophien nach Kant“

Verhältnisse von Fortpflanzung und Verwandtschaft, die zugleich synchron und diachron verfasst sind und somit immer auch eine genealogische Dimension haben, strukturieren gesellschaftliches Zusammenleben auf grundlegende Art und Weise. Dabei sind diese Verhältnisse Gegenstand kultureller, sozialer und politischer Konflikte und Bearbeitungen. Insbesondere in historischen Umbruchsituationen kulminieren wissenschaftliche, künstlerische und philosophische Auseinandersetzungen mit der Frage der Herkunft und des Ursprungs der Lebewesen sowie mit der Frage, welche Art von Zugehörigkeit zu sozialen und natürlichen Ordnungen besteht. Auch die Dekaden um 1800 sind durch eine „genealogische Unruhe“ geprägt, d.h. durch eine umfassende Problematisierung von Verhältnissen der Fortpflanzung, Abstammung und Verwandtschaft. Die theoretischen Debatten der im Entstehen begriffenen Wissenschaften vom Leben und die mit ihnen eng verflochtenen naturphilosophischen Reflexionen spielen dabei eine zentrale Rolle. Ziel des Projektes ist es, die philosophischen und wissenschaftlichen Artikulationen von „Fortpflanzung“, „Abstammung“ und „Verwandtschaft“ in der Naturphilosophie nach Kant systematisch zu rekonstruieren und in ihrer Bedeutung für die epistemischen, sozialen und kulturellen Transformationsprozesse der Zeit zu erfassen.

Begleitforschung zum DFG-Projekt „GenderOpen – ein Repositorium für die Geschlechterforschung“

Ziel des GenderOpen-Projekts ist die Einrichtung einer elektronischen Plattform, auf der Publikationen und andere Wissens­bestände der Geschlechter­­forschung dauerhaft frei zugänglich gemacht und nachhaltig gesichert werden. So soll es Forschenden und Interessierten zukünftig leichter möglich sein, Veröffentlichungen im Feld der Geschlechter­­forschung aufzufinden, mithilfe weniger Klicks einzusehen und mit ihnen zu arbeiten. Autor_innen wird gleichzeitig die Möglichkeit geboten, ihre Forschungs­ergebnisse aus dem Bereich der Geschlechter­forschung auf dieser Plattform öffentlich zugänglich zu machen und damit schneller und zielgerichtet in den Fokus der wissen­schaftlichen Aufmerksamkeit zu rücken.

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